Nils Jockel liest aus „Kellertänzer“
Am 17.04. im Edwin Scharff Museum Neu-Ulm. 1987 entdeckte Nils Jockel, damals Kurator im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, auf dem Dachboden des Museums die vergessenen Kostüme des Tänzerpaares Lavinia Schulz und Walter Holdt. Die beiden gehörten zu den radikalsten Vertretern des expressionistischen Maskentanzes in Deutschland. Im Jahr 1924 erschoss Lavinia Schulz zunächst ihren Partner und anschließend sich selbst in der gemeinsamen Kellerwohnung. Einziger Überlebender: Ihr gemeinsamer Sohn Hans, 10 Monate alt. Diese dramatische Geschichte des Künstlerpaares inspirierte Nils Jockel zu seinem Roman „Kellertänzer“. Im Buch steht der Sohn des Tänzerpaares nun nach 100 Jahren plötzlich vor Protagonist Nils Lainwander