Jörgen Bracker

1622 - ein erbärmliches Unglück

ISBN: 978-3-96194-180-3
Seiten: 280
Einband: großformatiges Paperback
13,5 x 20,4 cm

Dieses Buch ist vorbestellbar und erscheint im März 2022.

20,00 

Inhalt:

Über den Autoren:

Hamburg gilt im 17. Jahrhundert als größter Handelsplatz für Waffen – weltweit! Von hier aus finden Kanonen, Hieb- und Stichwaffen und die neueste Schusswaffen-Generation ihren Weg in alle Hände, die bereit sind, dafür hohe Preise zu zahlen. Der Haupthandelsweg für derlei Gefahrgut ist die Elbe. Der HILLIGHE GEORG heißt das Schiff, das am 2. Juli 1622 von Hamburg aus Kurs auf Spanien nehmen soll, oberflächlich mit belanglosem Gut beladen. Was gleich zu Beginn dieser Reise passiert, ist der dramaturgische Höhepunkt der Handlung. Ihr profunder Hintergrund ist Hamburgs Stellung zu Beginn des 30-jährigen Krieges. Hamburg ist Fluchtort und umkämpfter Platz zugleich. Der berühmte holländische Festungsarchitekt Oberst Johan van Valckenburgh geht ans Werk, die Stadt zu sichern. Was wie ein Heimatkrimi beginnt, wird im Handumdrehen zu einem historischen Politthriller europäischer Dimension.

Jörgen Bracker, Jahrgang 1936, promovierte 1965 in Münster/Westfalen und wirkte von 1965 bis 1976 als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Römisch-Germanischen Museums in Köln an Ausgrabungen, Ausstellungen und der Einrichtung des neuen Museumsgebäudes mit. Von 1976 bis Ende 2001 leitete er als Direktor und Professor das Museum für Hamburgische Geschichte. Die Neugestaltung der Schausammlungen und die von Katalogwerken begleiteten Sonderausstellungen zur Geschichte Hamburgs vom 9. bis zum 20. Jahrhundert bestimmten sein dortiges Wirken. Seit der von ihm 1989 in Hamburg und Rostock präsentierten Ausstellung »Die Hanse – Lebenswirklichkeit und Mythos« galt sein besonderes Augenmerk der durch Seeraub und wirtschaftlichen Niedergang gekennzeichneten Krise der Hansezeit um 1400.

Von den ›wissenschaftlichen Fesseln‹ befreit, aber ohne sein enormes geschichtliches Wissen zu vernachlässigen, hat Jörgen Bracker sich nach seiner Pensionierung intensiv der Romanform gewidmet. Von den ›wissenschaftlichen Fesseln‹ befreit, aber ohne sein enormes geschichtliches Wissen zu vernachlässigen, hat Jörgen Bracker sich nach seiner Pensionierung intensiv der Romanform gewidmet.

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