© Alice O’Swald Ruperti Ausstellung „Blankenese in der Nachkriegszeit“
| Ausstellung bis 30.10.,Vernissage am 9.9. |
Die Ausstellung zeigt die bewegte Geschichte des Stadtteils in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg. Unter dem Titel „Besatzung – Kriegsfolgen – Aufbau“ beleuchtet sie, wie Blankenese die Zeit zwischen dem Kriegsende 1945 und dem gesellschaftlichen Neubeginn der jungen Bundesrepublik erlebte.
Bereits am Abend des 3. Mai 1945 erreichten britische und kanadische Truppen die Elbgemeinden. Anders als in stark zerstörten Stadtteilen blieb die Infrastruktur in Blankenese weitgehend intakt – dennoch prägten Wohnraummangel, Einquartierungen und Versorgungsengpässe den Alltag der Bevölkerung.
Die Ausstellung gliedert sich in zwei Teile: Der erste widmet sich dem Verhalten der Besatzungstruppen sowie den Herausforderungen, denen sich die Einwohner stellen mussten – mit besonderem Blick auf die Opfer von Krieg und NS-Verfolgung, deren Leid mit dem Kriegsende keineswegs endete.
Der zweite Teil untersucht, wie die deutsche Mehrheitsgesellschaft mit der NS-Vergangenheit und der Besatzung umging – etwa im Rahmen der Entnazifizierung. Der vielbeschworene „Neuanfang“ der „Stunde Null“ erwies sich dabei oft als trügerisch.
Die Ausstellung ist bis zum 30. Oktober während der regulären Öffnungszeiten des Gemeindehauses und nach den Gottesdiensten zu besichtigen.
In Kooperation mit dem Förderkreis Historisches Blankenese e.V.
Folgende Titel sind vom Förderkreis Historisches Blankenese e.V. im KJM Verlag erschienen: