Jörgen Bracker

Ein Wunderhorn für die Königin

ISBN: 978-3-94546-532-5
Seiten: 56
Einband: großformatiges Paperback
16,3 x 23,4 cm

Lieferung in 1-3 Werktagen

8,50 

Inhalt:

Über den Autor:

Zwischen Kronen und Reichsapfel der KONGERNES SAMLING auf Rosenborg Slot hat JÖRGEN BRACKER sich dem sagenumwobenen OLDENBURGER HORN akribisch gewidmet.

Eine Vielzahl von kleinsten Figuren und miniaturartigen Reliefs erzählen das Lebenswerk der KÖNIGIN MARGRETE I. seit Beginn ihrer Regierung bis zum Tode (1375–1412). Der Tatenbericht auf dem Trinkhorn stellt sogar dar, dass die Königin sich zur Vertreibung ihrer hanseatischen Feinde aus den Schlössern und Burgen Schonens der nordseeländischen Piraten und Berserker bedienen musste. Die Darstellung in Gold und Silber gipfelt in ihrem größten Triumph, der Vereinigung der drei skandinavischen Königreiche unter dänischer Führung.

Die Darlegungen des Mittelalterexperten Jörgen Bracker beinhalten eine geschichtliche Sensation, sie sind ein kleines Stück geradezu kriminalistischer Auslegungskunst. Bracker fügt mit seiner Schrift der norddeutschen und skandinavischen Geschichtsschreibung entscheidende Details hinzu.

Jörgen Bracker, Jahrgang 1936, promovierte 1965 in Münster/Westfalen und wirkte von 1965 bis 1976 als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Römisch-Germanischen Museums in Köln an Ausgrabungen, Ausstellungen und der Einrichtung des neuen Museumsgebäudes mit. Von 1976 bis Ende 2001 leitete er als Direktor und Professor das Museum für Hamburgische Geschichte. Die Neugestaltung der Schausammlungen und die von Katalogwerken begleiteten Sonderausstellungen zur Geschichte Hamburgs vom 9. bis zum 20. Jahrhundert bestimmten sein dortiges Wirken. Seit der von ihm 1989 in Hamburg und Rostock präsentierten Ausstellung »Die Hanse – Lebenswirklichkeit und Mythos« galt sein besonderes Augenmerk der durch Seeraub und wirtschaftlichen Niedergang gekennzeichneten Krise der Hansezeit um 1400.

Von den ›wissenschaftlichen Fesseln‹ befreit, aber ohne sein enormes geschichtliches Wissen zu vernachlässigen, hat Jörgen Bracker sich nach seiner Pensionierung intensiv der Romanform gewidmet. Von den ›wissenschaftlichen Fesseln‹ befreit, aber ohne sein enormes geschichtliches Wissen zu vernachlässigen, hat Jörgen Bracker sich nach seiner Pensionierung intensiv der Romanform gewidmet.

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